Fasnacht-Zeit - Masken-Zeit

Mit teilweise viel Aufwand maskieren wir uns während der Fasnachtszeit und geben uns eine neue Rolle. Vielleicht zeigt die Maske mehr von uns, als wir im Alltag zulassen – vielleicht entfernen wir uns aber auch und kaschieren noch mehr als wir es im Alltag tun. Am Ende der Fasnacht nehmen wir die Maske wieder ab - ein Impuls sich Gedanken über die Demaskierung unserer sozialen Masken zu machen.

Ich merke es auch immer wieder an mir selbst – wie viele soziale Masken wir besitzen und wie wenig diese Maskerade mit unserem Wesen oder unserer Wahrheit zu tun hat.

Eine soziale Maske kaschiert unsere wahren Gefühle und hilft uns in der Anpassung an Normen und Regeln. Soziale Masken geben uns Sicherheit und Zugehörigkeit zu Freunden, Familie und letztendlich zur Gesellschaft. Der Preis, wen wir bezahlen ist hoch. In diesem Masken begegnen wir uns nicht. Unsere inneren Potentiale bleiben hinter der Maske verborgen – vielleicht verkümmern sie oder finden einen Ausdruck in Hass, Falschheit und Neid.

Soziale Masken abzulegen ist nicht so einfach, denn es braucht ein Verständnis für das eigene Handeln und ein Gefühl vom ANDEREN – von dem was im Verborgenen von uns auch noch da ist. Die Auseinandersetzung mit der eignen Maskierung, die auch ausserhalb der Fasnacht stattfinden darf und der Erforschung des eigenen Wesens lohnt sich. Qualitäten wie pure Freude, Lust und Liebe entwickeln sich aus unserem wahren Selbst. Im Workshop Connected nehmen wir genau diese Themen auf und lassen uns durch erprobte Techniken ein – uns selbst immer wahrer zu begegnen (und uns auch ohne Maske zu zulassen). Der nächste Workshop findet demnächst statt 

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